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Ich merke immer wieder, wie schnell ich mich vor allem verschließe. Kann dann nichts mehr machen, bin nicht mehr ansprechbar, bin einfach weg. Vielleicht bin ich in dem Moment gerade in den Lüften. Ein Vogel, der seine Beute jagt und vom Wind hin und her geschubst wird. Vielleicht bin ich aber auch die kleine Maus, die gerade um ihr Leben rennt.Ich bin möglicherweise der Wind, der Weg, der große Baum am Ende der Straße, der für so viele ein Zuhause ist. Als ich die Augen wieder öffnete, stand ich schon an diesem einen Feld. Dort, wo die Welt ein eigenes Lied singt und dich auffordert, ein wenig mitzusingen. Der Wind spielt mit deinen Sorgen und Ängsten, bis du diesen Platz verlassen musst. Er lehrte dir, dass du die schlechten Menschen ziehen lassen musst und die, für die es Zeit war zu gehen. Er erklärt, dass alle nun auf verschiedenen Böen mit ihm wehen und so immer eine gute Spur hinterlassen. Manche sind voller Wut und pusten Menschen und Häuser um, andere bringen uns die nötige Energie und helfen uns bei der Saat. Er lockte mich schon oft und bat darum, dass ich auch zu ihm komme; doch ich lehnte ab. An Tagen wie diesen wünsche ich mir, dass ich nicht abgelehnt hätte. In dem Moment wachte ich auf und stand am Bahnhof, wo mein nächster Zug in Richtung Wunstorf ging.
16.6.17 07:31
 
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