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15 Fragen an meine Träume.

[1] Wie erschafft das Gehirn eine neue Welt?

Plötzlich schweben wir, die Welt um uns herum scheint stillzustehen, nur ein rosafarbener Elefant fliegt ruhig an uns vorüber. So oder so ähnlich sehen die Welten aus, in denen wir uns im Traum aufhalten - eine unglaubliche Leistung unseres Gehirns! Denn jedes kleinste Detail kommt einzig aus uns selbst heraus, wird zu 100 Prozent vom Gehirn erschaffen und von uns in diesem Moment als real empfunden. Hirnforscher fanden heraus, dass das Denkorgan dabei Unmengen Dopamin ausschüttet - ausgerechnet jenes Hormon, das uns wach und leistungsfähig macht. Doch das ergibt einen Sinn: Unser Körper ist im Schlaf gelähmt und von der realen Welt abgeschnitten, hungert also förmlich nach den Eindrücken der Traumwelt. Und dieses unmittelbare Erleben ermöglicht uns der Traum durch Dopamin: "Er erlaubt die, virtuell alles zu tun, was du willst.", sagt der US-Traumforscher Mark Solms.

[2] Können meine Träume meine Gesundheit gefährden?

Schrecken wir aus einem Traum hoch, der uns für kurze Zeit verstört blinzeln lässt, bevor wir wieder einschlafen, haben wir sie live erlebt, die REM-Phase (Rapid Eye Movement). In der Neuroforschung nimmt diese Zeitspanne eine immer wichtigere Rolle ein, da wir in ihr die meisten Träume erleben. In dieser Schlafphase erhöhen sich der Blutdruck und die Atemfrequenz, der Puls wird schneller - das ist purer physischer Stress, in etwa so anstrengend, wie einen Berg hochzuradeln. Für Menschen, die dafür anfällig sind, erhöht sich jetzt das Risiko einer Herzattacke. Mehr noch: Der REM-Schlaf regt die Amygdala an, ist also direkt mit dem Angstzentrum des Gehirns verbunden, Albträume finden ausschließlich dann statt. Je länger wir schlafen, desto mehr REM-Phasen erleben wir. Am Wochenende daher lieber nicht ausgiebig ausschlafen, die Erholung kann in Erschöpfung, gar in Depressionen umschlagen.

[3] Können Scanner Träume lesen?


Wie nimmt unser Gehirn Gesichter wahr? Und können wir diese Gesichtswahrnehmung aus den neuronalen Signalen rekonstruieren? Und damit möglicherweise Träume in Echt-Bildern darstellen? Ja, wenn wir erst einmal eine Art Wörterbuch dieser Signale erstellt haben. Der US-Neurowissenschaftler Alan Cowen und sein Team zeigten sechs Probanden, die in einem MRI-Scanner lagen, im Wachzustand 300 Gesichter. Dabei analysierte das Gerät deren Hirnreaktionen auf verschiedene Gesichtsmerkmale und sammelte so einen Datensatz an neuronalen Mustern. Danach zeigt man den Probanden weitere Gesichter. Die bereits gedammelten Daten halfen dabei, das Gesehene wiederherzustellen.

[4] Hat das Gehirn eine Twilight Zone?

Wann genau sind Sie vergangene Nacht eingeschlafen? Sie wissen nicht mehr, wann Sie die Schwelle zwischen Wachzustand und Traum überschritten haben? Und wie lange das gedauert hat? Kein Wunder: Wie ein U-Boot, das nach und nach unter die Wasseroberfläche sinkt und die Kontakte zur Oberfläche nur schrittweise verliert, so kappt auch unser Gehirn beim Einschlafen die Verbindungen zur Wachwelt nicht ale auf einmal. Im Thalamus laufen alle Signale der Sinnesorgane zusammen und werden zum Großhirn, dem Sitz des Bewusstseins, weitergeleitet. Neuroforscher nennen den Thalamus deshalb auch das 'Tor zum Bewusstsein'. Doch wenn wir einschlafen, wird der Thalamus früher deaktiviert als das Großhirn, das noch länger aktiv ist. Diese Entkopplung führt zu halluzinatorischen Erlebnissen, die jedoch noch keine richtigen Träume sind. Vielmehr handelt es sich nach Ansicht des französischen Neurophysiologen Michel Magnin um Fehlinterpretationen bestimmter Signale, die das Gehirn mangels Thalamus nicht mehr zuordnen kann. Neuroforscher nennen diesen Zustand Hypnagogie. Wir meinen, laute Worte zu hören oder sehen seltsam statische Bilder. Beim Aufwachen funktioniert im Gehirn dann alles wieder gleichzeitig.

[5] Was wissen Träume über meinen Körper?

Das Gehirn in der Nacht gleicht einem unbekannten Kontinent, der von Forschern gerade erst kartiert wird. Was hat es etwa mit den Träumen von Krankheiten auf sich? Wir spüren noch keine Schmerzen oder andere Symptome, aber die Krankheit ist bereits im Entstehen. Wissen unsere Träume früher darüber Bescheid als wir selbst? Viele Berichte legen nahe, dass unser Körper Informationen über seinen Zustand durch Träume ausdrückt. Dem US-Mediziner Bernhard Siegel berichtete ein Patient, dass er wiederholt von heißen Kohlen träumte, die ihm ein Folterer direkt unters Kinn halte. Tests ergaben, dass der Mann an Schilddrüsenkrebs litt. "Träume können wie Röntgenstrahlen funktionieren.",  bestätigte der US-Mediziner Robert L. Van de Castle. Warum das so ist, wissen Forscher noch nicht genau. Doch ein sicheres Traum-Warnzeichen haben sie kürzlich identifiziert: Wenn Träume plötzlich mehr Gewalt beinhalten, man immer wieder von einem Angreifer träumt, den man abwehren muss, kann das auf eine neurodegenerative Krankeheit wie Parkinson hinweisen, die aber unter Umständen erst in zwei oder drei Jahrzehnten diagnostiziert werden kann - dieses verblüffende Phänomen heißt RBD (Rapid Eye Movement Sleep Behaviour Disorder).

[6] Kann unser Gehirn die Angst eines Albtraums besiegen?

Manchmal wachen wir auf und haben ein beklemmendes Gefühl. Wir wissen, wir müssen irgendetwas Schlechtes geträumt haben, können es aber nicht mehr fassen - das Furcht-Bild hat sich verflüchtigt. Nach jahrelanger neurologischer Traumforschung kommt der kanadische Psychologe Tore Nielsen zu einem verblüffenden Schluss: Unser Gehirn fungiert jede Nacht wie eine Anstzensur, die uns vor den schlimmsten Traum-Erinnerungen bewahren will. Nielsen entwickelte anhand seiner Erkenntnisse das allererste neuropsychologische Modell der Albträume.

[7] Kann Essen Albträume auslösen?

Der Traumschlaf unterliegt denselben körperlichen Beeinflussungen wie das Wachleben. Deshalb kann auch so etwas eigentlich Banales wie die Nahrung ungeahnte Auswirkungen auf das träumende Gehirn haben. Ist der Stoffwechsel erhöht, etwa weil unser Körper scharfes oder schweres Essen verdauen muss, hat das direkte Auswirkungen auf unseren Schlafrhythmus und das Traumerleben. Die Gehirnaktivität steigt, die REM-Phase wird aktiver, die Träume, die wir dann erleben, werden noch intensiver - auch die Albträume. "Es ist möglich, dass das träumende Gehirn dann besonders sensibel auf die chemische Zusammensetzung mancher Speisen reagiert.", sagt der kanadische Albtraumforscher und Psychologe Tore Nielsen.

[8] Was bedeutet es, wenn ich von meinem Partner träume?

Im Lauf der Menschheitsgeschichte haben sich im Gehirn bestimmte Muster entwickelt, die uns dabei helfen, den richtigen Partner zu finden. Was lange nicht bekannt war: Träume sind auch hier immens wichtige Kontrollinstanzen, die verblüffend genau - und in der Regel besser als wir - wissen, wie es um unsere Beziehung bestellt ist. Wer sicher an den Partner gebunden ist, träumt auch öfter von ihm, etwa davon, wie er oder sie um Hilfe bittet. Eine US-Studie hat ergeben, dass Träume über Affären des Partners in Beziehungen, in denen es ohnehin kriselt, den letzten Anstoß zur Trennung geben können. Eine gesunde Beziehung hingegen federt den negativen Einfluss von geträumten Emotionen ab.

[9] Wozu sind Albträume gut?


Flug- oder Fallträume, Albträume, vom Tod geliebter Menschen, Verhinderungsträume, die vom Zuspätkommen handeln, Horrorvisionen vom Angriff eines Raubtiers oder vom Ertrinken in einer Flutwelle - Träume, da sind Evolutionsbiologen heutzutage einig, sind ein bedeutender Weg des Gehirns, Gefahren zu simulieren, damit der Träumende im Wachzustand darauf vorbereitet ist. Ebenso wie unsere Vorfahren träumten, von Wölfen verfolgt zu werden, träumen wir das heute auch, obwohl wir wohl nie einem Wolf in freier Wildbahn begegnen werden. Der finnische Forscher Antti Revonsuo ist Albtraumspezialist und davon überzeugt, dass die Mechanismen, stresserfüllter Momente im Traum zu proben, bis an unser Lebensende erhalten bleiben. Erst wenn wir erwachsen sind, kommen zu den wilden Tieren noch neuzeitliche Horrorvorstellungen hinzu, wie z.B. der Verlust der Geldbörse oder ein Autounfall. Der Traumforscher Revonsuo geht sogar so weit, zu sagen: "Ohne Albträume würde die Menschheit nicht existieren."

[10] Warum träumen wir immer das Gleiche?


Wieder steht er vor der Physikprüfung und weiß ganz genau: Er kann sie gar nicht bestehen. Stefan Bergener (Name von der Redaktion geändert) fühlt sich wie ein Erstklässler, der sich für den Nobelpreis bewerben soll. Lange Zeit herrschte in den Labors der Neurobiologen die Ansicht vor, Träume entstünden zufällig und unterlägen keinerlei Muster. Aus einem Traumbild oder einem wiederkehrenden Traummotiv eine bedeutende Erklärung abzuleiten, galt als esoterischer Humbug. Heute wissen Neuroforscher, dass wiederkehrende Träume so universell sind wie Gefühle. Milliarden Menschen haben Angst vor Prüfungen, deshalb ist der Prüfungstraum auch einer der weltweit am häufigsten erlebte. Diese Angst setzt sich im Unbewussten fest und wird immer dann als Motiv abgerufen, wenn wir an Ängsten leiden oder unter Stress stehen. Denn was ist der klassische Prüfungstraum anderes als die Angst davor, auf der Stelle zu treten und zu scheitern? Und diese Angst, das wissen Stressforscher, kann immer wieder in unsrem Leben auftreten.

[11] Machen mich Träume schlauer?

Gute Ideen entstehen immer dann, wenn zwei Dinge die eigentlich nichts miteinander zu tun haben, zusammengebracht werden. Das Bedürfnis, ein Kleidungsstück schnell zu schließen, und der Trick einiger Samen, sich mit Borsten an das Fell vorbeilaufender Tiere zu hängen, sind auf den ersten Blick zwei unterschiedliche Aspekte. Doch sie führten zur Erfindung des Klettverschlusses. Diese kreative Umformung von Gedanken gelingt dem Gehirn auch beim Träumen - und das besonders in den REM-Phasen. "Dann kommunizieren verschiedene Hirnareale miteinander, und das Gehirn assoziiert frei zwischen all den Ideen und Erinnerungen, die es tagsüber gespeichert hat.", erklärt die Schlafforscherin Sara Mednick von der University of California, Riverside. Träume haben aber noch eine weitere Eigenschaft: Sie gehen die Erinnerungen des vergangenen Tages nach wichtigen neu erlernten Fähigkeiten durch, spielen diese noch einmal nach und verfestigen sie so in unserem Gedächtnis. Schlaf ist also jene Instanz, die eine Flut von täglichen Informationen in Wissen verwandelt.

[12] Haben Gamer "bessere" Albträume?

Menschen, die regelmäßig am Computer spielen, scheinen eine bestimmte Fähigkeit zu entwickeln, die sie auf Albträume entspannter reagieren lässt als Nicht-Gamer. Ein logischer Effekt: In Albträumen wie auch im Wachleben ängstigt uns nichts so sehr wie der Kontrollverlust - einer der größten Stessoren, die der Mensch kennt. Bei Computerspielen hat man aber stets die Hoheit über die Steuerung. Die kanadische Psychologin Jayne Gackenbach fand nach Gesprächen mit Träumenden heraus, dass Computerspieler, die im Traum verfolgt werden, sich dann sehr viel häufiger zur Wehr setzen. Das Angstzentrum ist dabei weniger aktiv als jener Hirnteil, der für das taktische Denken zuständig ist - und offenbar auch das Belohnungszentrum. "Sie erzählten, dass sie einen Albtraum hatten uns dass es toll war", so die Forscherin, "sie fühlen sich durch das Erleben viel stärker." Könnte Gaming damit nicht ein ideales Training gegen quälende Albträume sein?

[13] Welche Träume beschützen meine Seele?

Träume, da ist sich die US-Psychologin Rosalind D. Cartwright sicher, sind ein Mittel des Gehirns, die Schwere von Sorgen, die uns am Tag umtreiben, zu mildern und damit akutem Stress entgegenzuwirken. "Es ist fast, als ob man einen inneren Therapeuten hat, mit dem man seine starken Gefühle noch einmal durchgeht und so weit verarbeitet, dass sie bis zum Morgen nicht mehr als so schlimm empfunden werden", sagt die Psychologin. In Schlafstudien mit Frauen, die gerade eine Scheidung hinter sich hatten, fand Cartwright heraus, dass jene Frauen, die sich an Träume erinnerten, in denen ihr Ex- Mann vorkam oder ihre Beziehung thematisiert wurde, nachweislich nach dem Aufwachen besserer Stimmung waren. "Das ist der Beweis dafür, dass eine bestimmte Traumarbeit geleistet wurde, die sogar in der Lage ist, Depressionen bei den Betroffenden zu mildern.", schlussfolgert die Psychologin. Auch Träume, die uns in schweren Zeiten vergangenes Schones wieder nahebringen, können eine immense seelische Unterstützung sein und wertvollen Trost spenden.

[14] Wovon Träumen wir am Häufigsten?

Der kanadische Traumforscher Antonio Zadra befragte mehr als tausend Studenten nach den häufigsten Inhalten ihrer Träume. Einige Traumthemen wurden immer wieder genannt - offenbar gibt es eine Art festen Traumcode im Gehirn, mit dem viele Menschen auf ähnliche Probleme und Ängste ihres wachen Lebens auf gleiche Weise antworten. Wir stellen die Top 12 dieser Traum-Rangliste vor, ihren prozentualen Anteil unter den Befragten - und was Traumforscher dazu sagen.

81,5%
Verfolgt werden

Der Träumende flüchtet vor etwas - für Traumexperten ein Zeichen dafür, dass er auch im Wachleben Situationen ausweicht.

76,5%
Erotische Trauminhalte

Das heißt nicht unbedingt Sehnsucht nach Sex. Häufig wird in erotischen Träumen die Wahrheit über verborgene Gefühle offenbart.

73,8%
Fallen

Fallen symbolisiert die Angst vor Kontrollverlust und die Befürchtung, den Halt im Leben zu verlieren.

67,1%
Schulsituation

Kommt bei Menschen in jedem Alter vor. Die Prüfungssituation steht oft für Verzagtheit und mangelndes Selbstbewusstsein.

59,5%
Zuspätkommen

Stehen wir auch im Wachleben ständig unter Zeitdruck? Mit diesem Bild weist uns der Traum auf unsere ständige Anspannung hin.

57,7%
Kurz davor sein, zu fallen

Variante des Fall-Traums: Der Sturz wird gerade noch verhindert; häufig ein Zeichen für Unsicherheit im Hinblick auf die Zukunft.

54.1%
Tod einer wichtigen Person

Die Furcht, einen geliebten Menschen zu verlieren, wird im Traum thematisiert - evtl. ein Zeichen für Probleme mit jener Person.

53,5%
Vergebliche Versuche

Das Auto zu starten, den Kartenturm zu bauen: ständige Traum-Misserfolge symbolisieren die Angst, trotz aller Mühen zu scheitern.

48,3%
Fliegen

oder in die Lüfte aufzusteigen ohne Hilfsmittel - ein alter Menschheitstraum! Ausdruck für Freiheit, aber auch Vermeidung.

48,3%
Spüren, einer fremden Präsenz

Unser Traum-Ich ist sich sicher: Da ist noch jemand im Raum - häufig ein Zeichen für einen unbekannten Aspekt unserer Selbst.

45,0%
Durchfallen bei einer Prüfung

Die Fragen sind viel zu schwer, man ist nicht vorbereitet - die Prüfung ist ein zentrales Zeichen für unsere Angst zu versagen.

42,4%
Angegriffen werden
Das Traum-Ich wird physisch verletzt - für Traumexperten ein Zeichen für ein Gefühl der Bedrohung des Ausgeliefertseins.

[15] Warum erinnern sich manche Menschen so gut an ihre Träume?

Es gibt Menschen, die fast jeden Morgen ihre nächtliche Träume erinnern. Aufnahmen mit einem Positronen-Emissions-Tomografen (PET) haben gezeigt, dass die Gehirnaktivität bei Traum-Erinnern im präfrontalen Cortex und im sogenannten temporoparietalen Übergang besonders hoch ist - und zwar sowohl im Wachzustand als auch im Schlaf. Außerdem reagieren sie besonders sensibel auf Töne. Die französische Neurologin Perrine Ruby sieht darin einen engen Zusammenhang: Um sich Träume merken zu können, muss man zwischendurch wach sein - nur dann speichert das Gehirn die gerade erhaltenden Informationen. Und wer sensibel auf Geräsche reagiert, wacht eben öfter auf - und weiß am nächsten Morgen, in welchen Traumwelten er nachts wnadelte. Dieses Traum-Erinnern beinhaltet auch eine faszinierende historische Dimension: Der US-Historiker Craig Koslofsky untersuchte für ein kulurgeschichtliches Buch über die Nacht Romane und Tagebücher aus dem 17. und 18. Jahrhundert und stieß dabei immer wieder auf Schilderungen vom 'ersten Schlaf' und 'zweiten Schlaf'. Jahrhundertelang schliefen die Menschen danach in zwei Blöcken von etwa vier Stunden mit einer Wachstunde dazwischen, in der man entspannt las, betete oder eben über seine Träume nachdachte. Diese wurden damit viel seltener vergessen und waren auch selbstverständlicher Teil des täglichen Lebens. Der US-Schlafforscher Thomas Wehr fand in Schlafversuchen, bei denen Probanden einen Monat lang 14 Stunden am Tag in kompletter Dunkelheit verbrachten, heraus, dass auch diese sich irgendwann diesen 4-1-4 Rhythums automatisch angewöhnten. Durchschlafen ist also kein ehernes Naturgesetz. Vielmehr scheint der unterbrochene Schlaf dem Menschen eher zu entsprechen.

[Quelle: Welt der Wunder]
11.10.14 21:15
 
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