lost-my-brain

lost-my-brain










Links












1.1.17 00:00


Schlechte Wortspiele, Memes und ein leuchtender Himmel

Ich habe gestern einen Silvester Test gemacht. Dort stand, zwischen vielen sehr schlechten Wortspielen wie 'steil wie Bergsteiger', dass ich dem vergangenen Jahr mit einem großen Knall ade sagen werde und drunk ende. Mit einem von beiden hat dieses komische Quiz sogar recht gehabt, denke ich.
Außerdem hat jemand was ziemlich interessantes geäußert, wo ich bewusst keinen Müll zu gegeben hab. 'In diesem Jahr ist nichts passiert, rein gar nichts gutes.'
Normalerweise hätte ich da direkt zugestimmt und über das Leben, das Universum und generell alles geweint - doch ich konnte nicht.
Denn es gab tatsächlich gute Sachen. Sehr gute sogar. Und auch, wenn sie teils ein Ende haben, wenn ich oft am Boden lag und wie alle anderen über die verstorbenen Persönlichkeiten und Freunde weine - es war gut.
Ohne Leid würden wir nicht wissen, was Freude ist, richtig?
Ich habe eine ziemlich lange, glückliche Beziehung geführt. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Wölfe gesehen! Außerdem habe ich die 11. Klasse und somit meine langen Praktika hinter mich gebracht - und das mit Erfolg, wie ich meinen darf. Ich habe mit meinem Freund eine schöne Zeit auf unserem Campingplatz verbracht, ich habe zum ersten Mal von Alkohol gekotzt, ich habe viele neue Leute kennengelernt, die ich nun nicht mehr missen will und ich war auf 3 Konzerten.
Im Nachhinein frage ich mich, wie viel Geld ich wohl für das Jahr ausgegeben habe.
Naja, weiter!
Van Canto, Billy Talent und Avantasia, mit super Menschen, die ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Ich habe wieder mehr Gitarre gespielt und das sogar gar nicht mal so schlecht. Am PC kann ich nun auch viel besser zeichnen und nun macht es mir auch Spaß. Ich war im Dino-Park, wo ich damals so gerne war. Und er ist noch immer so cool geblieben wie früher. Ich war auf Messen, in der Uni, an schönen Orten - Habe gelebt und bin gestorben. Ich habe das Universum an manchen Tagen bewegt und in der nächsten Sekunde stand es wieder still. Ich habe gelacht, geweint, geflucht, gefleht, verdammt, geliebt und gelebt.

Das klingt vielleicht im ersten Moment ziemlich viel. Für mich klingt es nach einem super Leben und vielleicht ist es das auch. Doch auf 366 Tage verteilt war es wohl ein Schrei im Nichts, ein kleiner Funken in der Dunkelheit. Doch ich sage das mit der größten Zuneigung zu diesem Jahr. Denn egal wie klein und unbedeutend die Höhen schienen - sie waren da, und sie waren innig und intensiv. Ich träume mich an alle schönen Orte zurück, an denen ich war. Ich fliege quasi über 2016 hinweg. Ich sehe meine Familie, wie wir lachen, wie wir weinen, wie wir leben. Ich sehe, wie ich gute Noten schreibe und schlechte. Ich sehe, wie mein Freund und ich uns lieben und wie ich schluss mache. Ich sehe, wie ich mit Freunden treffe und wie ich mich streite. Doch alles hat ein  Ende. Und in meinen Fällen war es eigentlich immer gut.

Der Tod ist die Schwelle zum Leben
Das Elend ist der Weg zur Schönheit
Die Dunkelheit ist das Tor zum Licht.

Heute Abend werde ich noch einmal einen Wunsch in den Himmel schicken und dem Jahr ade sagen. Ich werde für einen Moment zu den Sternen gehen und mit ihnen tanzen. Ob ich mir was für das neue Jahr vorgenommen habe oder mir was wünsche? Naja, tatsächlich schon.

Leben


Frohes Neues Jahr!

Ich hoffe, wir treffen uns nächstes Jahr hier wieder.

For auld lang syne, my dear
For auld lang syne

We'll take a cup o'kindness yet
For auld lang syne

1.1.17 00:00




Jeder Tag, an dem ich deine Stimme nicht hören kann, ist ein schlechter Tag

15.11.16 22:24


Da war ich also gestern in Hannover, am Maschsee. Sie alle sind so lieb zu mir. Es war so schön, weit weg von den Sorgen zu sein.
Eigentlich hatte ich vor, die Nacht über dort zu verweilen. Ein wenig umher zu gehen. Momentan ist alles besser als Zuhause und letztendlich weiß ich nichtmal warum ich das so empfinde.
Mit 'nem Tee bewaffnet ging ich also durch die schön beleuchteten, langsam leereren Straßen, bis ich einen Anruf bekam. Einen Anruf, dass ich nach Hause kommen soll, da meine Mutter wieder einen Anfall hatte und nur am Weinen war.
Das hat sie oft. Es ist nicht so schlimm, wie es sich anhört. Es ist nur, dass sie an ihre Kindheit erinnert wird und damit nicht klar kommt.
Also machte ich mich mit Tränen in den Augen auf den Weg nach Hause. Und nun sitze ich hier wieder in meinem Käfig.
Kann mich hier jemand rausholen? Ich möchte in den Arm genommen werden. Ich möchte, dass meine Hand gehalten wird, wenn mir kalt ist. Denn nichts ist schlimmer als kalte Hände zu haben. Ich möchte Geschichten erählt bekommen, lachen, weinen - weit weg von diesem Zimmer hier.
Bitte
13.11.16 22:22


Nun stehe ich also hier, am See, die Sterne über mir und die niemals endende Schwärze direkt darunter. Es scheint, als würden die tiefen Gewässer die Sterne vom Himmel klauen. Der Wind lässt sie wie Kinder in dem kalten Nass wiegen und schaukeln und singt ein Gute Nacht Lied. Die ruhigen Wellen stimmen mit ein und es entsteht das Konzert der Natur, das konzert des Lebens.
Wie könnte ich diese schöne Stille nur zerreißen, wenn ich springe? Wie könnte jemand sowas tun?

                           Oh, achso



Ich weiß es
11.11.16 06:30





Plan to live, accept you could die

Plan to die but please accept you could live

8.11.16 14:37


Within the journey
Where I grew lost all alone
Only my heart wandered and stood still
But now I can
Walk very far
That’s right, after I met you
On this road

Unknown songs
That travelers sing-
They sound familiar to me
If I’m just with you

If the world that I dreamed of
Exists somewhere
Then shall we go search for it?
To the other side of the wind
Let’s go see the end of the
Freezing daybreaks
Parched middays
And shivering dark nights

Your eyes
Know of loneliness
Because they’re dazzling
And reflect that color

I fly high to the sky
And become the crescent moon
The mint-colored stars are surely
The fragments of tears

The harbor of the eastern country, the western seaside
In the dark forest, the southern city, a golden tower
The northern hill, the same moon that swayed in the water

If it’s okay for me to hold
Your outstretched hand
Then where shall we go?
Together with you
We can go anywhere
Let’s go embrace
The commotion and aroma
Of the world still unseen

4.11.16 20:33


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]

Gratis bloggen bei
myblog.de